Quarkbällchen aus dem Airfryer: goldbraun, fluffig und ohne Frittieröl…

Quarkbällchen aus dem Airfryer: goldbraun, fluffig und ohne Frittieröl…

Die Quarkbällchen aus dem Airfryer revolutionieren die Art und Weise, wie wir traditionelles Gebäck zubereiten. Diese fluffigen Leckerbissen kommen ganz ohne Frittieröl aus und werden dennoch goldbraun und knusprig. Der Airfryer (Heißluftfritteuse, ein Küchengerät, das mit heißer Luft arbeitet) macht es möglich, dass diese beliebten Quarkbällchen mit deutlich weniger Fett zubereitet werden können. Das Ergebnis überzeugt: außen knusprig, innen herrlich weich. Die Zubereitung gestaltet sich unkompliziert und gelingt auch Anfängern problemlos. In nur wenigen Schritten entsteht ein Gebäck, das sowohl zum Kaffee als auch als süßer Snack für zwischendurch perfekt passt.

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Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Teig vorbereiten

Den Magerquark in eine große Rührschüssel geben und mit den Eiern vermengen. Mit einem Schneebesen (ein Küchengerät zum Vermischen und Aufschlagen) gut verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Der Quark sollte Zimmertemperatur haben, damit er sich besser verarbeiten lässt. Zucker und Vanillezucker hinzufügen und weiter rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Eine Prise Salz dazugeben, um den Geschmack zu intensivieren.

2. Trockene Zutaten einarbeiten

Das Mehl mit dem Backpulver in einem Sieb vermischen und über die Quarkmasse sieben. Dies verhindert Klümpchenbildung und sorgt für eine luftige Konsistenz. Mit einem Löffel vorsichtig unterrühren, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Der Teig sollte nicht zu fest sein, sonst werden die Bällchen trocken. Falls der Teig zu flüssig erscheint, noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen, damit das Backpulver seine Wirkung entfalten kann.

3. Bällchen formen

Mit einem Eisportionierer (ein Werkzeug zum Portionieren von Eiscreme oder Teig) oder zwei Esslöffeln kleine Bällchen formen. Die Hände leicht mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht klebt. Jedes Bällchen sollte etwa die Größe einer Walnuss haben. Die geformten Bällchen auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller legen. Darauf achten, dass die Bällchen nicht zu groß werden, da sie beim Backen noch aufgehen.

4. Airfryer vorbereiten

Den Airfryer auf 160 Grad Celsius vorheizen. Dies dauert etwa 3 Minuten. Den Korb des Airfryers leicht mit Pflanzenöl bestreichen oder mit Backpapier auslegen. Das verhindert das Ankleben der Bällchen. Das Backpapier sollte Löcher haben, damit die heiße Luft zirkulieren kann.

5. Bällchen bestreichen

Jedes Bällchen mit einem Backpinsel dünn mit Pflanzenöl bestreichen. Dieser Schritt ist wichtig, damit die Quarkbällchen eine schöne goldbraune Farbe bekommen. Ohne das Öl würden sie blass bleiben. Nicht zu viel Öl verwenden, ein dünner Film genügt vollkommen.

6. Backen im Airfryer

Die Bällchen mit etwas Abstand zueinander in den Airfryer-Korb legen. Nicht zu viele auf einmal backen, damit die Luft gut zirkulieren kann. Bei 160 Grad Celsius etwa 8 bis 10 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit den Korb einmal herausziehen und die Bällchen vorsichtig wenden, damit sie von allen Seiten gleichmäßig bräunen. Die Bällchen sind fertig, wenn sie goldbraun sind und sich fest anfühlen.

7. Zweite Charge backen

Den Vorgang mit den restlichen Bällchen wiederholen. Zwischen den Chargen den Airfryer nicht ausschalten, damit die Temperatur konstant bleibt. Die fertigen Bällchen auf einem Kuchengitter (ein Gitter zum Auskühlen von Gebäck) auskühlen lassen.

8. Puderzucker auftragen

Die noch warmen Quarkbällchen großzügig mit Puderzucker bestäuben. Den Puderzucker durch ein feines Sieb streuen, damit er gleichmäßig verteilt wird. Alternativ die Bällchen in einer Schüssel mit Puderzucker wälzen. Wer es gerne würzig mag, kann auch Zimt-Zucker verwenden.

Erika

Tipp vom Chefkoch

Um besonders fluffige Quarkbällchen zu erhalten, den Teig nicht zu lange rühren. Sobald die Zutaten vermischt sind, sollte man aufhören. Zu langes Rühren aktiviert das Gluten im Mehl, was die Bällchen zäh macht. Ein weiterer Tipp: die Bällchen nicht zu dicht nebeneinander im Airfryer platzieren. Sie brauchen Platz, um aufzugehen und gleichmäßig zu bräunen. Wer keine Zeit zum Formen hat, kann den Teig auch in eine Spritztüte (ein kegelförmiger Beutel zum Dosieren von Teig oder Creme) füllen und direkt in den Airfryer spritzen. Die Temperatur sollte nicht höher als 160 Grad sein, sonst werden die Bällchen außen zu dunkel, bevor sie innen durchgebacken sind. Reste lassen sich problemlos am nächsten Tag im Airfryer bei 140 Grad für 2 bis 3 Minuten wieder aufwärmen.

Passende Getränke zu Quarkbällchen

Zu diesen süßen Quarkbällchen passt hervorragend ein frisch gebrühter Filterkaffee oder ein cremiger Cappuccino. Die leichte Bitterkeit des Kaffees harmoniert wunderbar mit der Süße des Gebäcks. Für Teeliebhaber empfiehlt sich ein aromatischer Schwarztee wie Earl Grey oder ein milder Darjeeling. Kinder freuen sich über ein Glas warme Milch mit Honig oder einen fruchtigen Apfelsaft. An heißen Tagen schmeckt dazu auch ein eisgekühlter Eiskaffee oder eine erfrischende Limonade. Wer es festlicher mag, kann einen süßen Dessertwein wie Moscato d’Asti servieren.

Zusätzliche Info

Quarkbällchen, auch als Quarkkrapfen oder Quarkbällchen bekannt, haben eine lange Tradition in der deutschen Backkultur. Ursprünglich wurden sie in heißem Fett frittiert, was ihnen ihre charakteristische goldbraune Farbe und knusprige Hülle verlieh. Die Zubereitung im Airfryer ist eine moderne Variante, die deutlich weniger Fett benötigt und somit gesünder ist. Der Quark als Hauptzutat macht die Bällchen besonders saftig und proteinreich. In verschiedenen Regionen Deutschlands gibt es unterschiedliche Varianten: manche fügen Rosinen hinzu, andere aromatisieren den Teig mit Zitronenschale oder Rum. Traditionell werden Quarkbällchen vor allem zur Karnevalszeit gebacken, erfreuen sich aber das ganze Jahr über großer Beliebtheit. Der Airfryer hat in den letzten Jahren die Zubereitung revolutioniert und ermöglicht es auch gesundheitsbewussten Menschen, dieses Gebäck zu genießen. Die Erfindung der Heißluftfritteuse stammt aus den Niederlanden und hat sich weltweit verbreitet.

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